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Checkliste · Licht · Arbeiten
Beleuchtung für das Lesen und Arbeiten
Vier Proben mit Blatt, Bleistiftstummel und Maßband klären, wo eine Lampe am Tisch und neben dem Fauteuil stehen kann. Dazu kommen ein Ablauf für einen Abend, drei Aufstellungen aus dem Probenraum und eine Liste zum Abhaken.
Dieses Magazin bündelt Artikel, Listen und Beispiele zur Beleuchtung für das Lesen und Arbeiten. Jeder Abschnitt bleibt in dieser Alltagskategorie.
Ein Raum, vier Lampen, jeden Freitag
Lampenprobe ist ein Magazin mit einem einzigen Raum: einem Arbeitszimmer in Linz, 16 Quadratmeter, ein Fenster nach Osten, ein Arbeitstisch, ein Fauteuil mit einem kleinen Tisch daneben, vier Lampen. Jeden Freitagabend wird dort geprobt. Eine Lampe wird eingeschaltet, ein Blatt Papier liegt auf dem Tisch, und notiert wird, was auf dem Blatt und auf dem Bildschirm geschieht: wohin der Schatten fällt, wo sich die Lampe spiegelt, wie weit der helle Kreis reicht.
Der Tisch misst 160 mal 80 Zentimeter, hat eine helle, matte Platte und steht an der Nordwand. Links neben ihm steht eine Kommode, in der Ecke gegenüber der Fauteuil. Die vier Lampen sind eine silberne Auslegerlampe mit Klemme am Tisch, eine Stehlampe mit weißem Kegelschirm neben dem Fauteuil, eine Lampe mit Stoffschirm auf der Kommode und die Deckenlampe, die während der Proben aus ist.
Aus diesen Abenden sind Proben geworden, die sich in jedem Zimmer wiederholen lassen. Nötig ist dafür kein Luxmeter, nur ein Maßband und ein Abend ohne Tageslicht. Die Redaktion verkauft keine Lampen und nennt keine Marken; angegeben werden Lumen, Kelvin und Zentimeter.
Vier Proben auf einem Blatt
Jede Probe klärt eine Frage; alle vier haben auf einem Blatt im Format A4 Platz, die Schalterprobe auf der Rückseite. Die Reihenfolge ist frei; im Probenraum beginnt der Abend mit dem Schatten.
Schattenprobe
Ein Bleistiftstummel von sechs Zentimetern steht in einem Radiergummi auf dem Kreuz des Probenblatts. Um das Kreuz ist ein Kreis von zehn Zentimetern Radius gezogen, der Probenkreis. Mit einem zweiten Stift wird die Spitze seines Schattens markiert, daneben kommt die Nummer der Stellung. Die Probe sagt, in welche Richtung der Schatten fällt und wie lang er ist.
Gebraucht werden ein Blatt, zwei Stifte, ein Radiergummi und ein Maßband.
Spiegelprobe
Der Monitor wird ausgeschaltet. Wo sich die Lampe in der dunklen Bildfläche spiegelt, kommt ein Klebezettel auf den Rahmen. Dann wandert die Lampe, bis kein Zettel mehr nötig ist. Die Probe gilt der Oberfläche des Bildschirms: Matte Flächen spiegeln breit und blass, glänzende klein und hell.
Gebraucht werden Klebezettel und, wenn es genau sein soll, ein Taschenspiegel.
Kreisprobe
Vier Beilagscheiben markieren, wo der helle Kreis der Lampe in die dunklere Tischfläche übergeht: vorne, hinten, links, rechts. Gemessen wird von Scheibe zu Scheibe. Die Probe sagt, ob Blatt und Tastatur zugleich im Kreis liegen.
Gebraucht werden vier Scheiben oder Münzen und das Maßband.
Schalterprobe
Vom Sessel am Tisch und vom Fauteuil aus wird notiert, welcher Schalter in Reichweite liegt und zu welchem ein Umweg nötig ist. Schnurschalter, Kippschalter am Lampensockel, der Schalter am Schirm der Auslegerlampe und der Wandschalter neben der Tür bekommen je eine Zeile. Am Ende steht für jeden Platz eine Zahl: so viele Schritte bis zum Dunkel.
Gebraucht wird nur die Rückseite des Probenblatts.
Ablauf eines Probenabends
Fünf Schritte. Der erste gilt für den ganzen Abend, die übrigen wiederholen sich für jede Stellung. Je Abend kommt eine einzige Lampe an die Reihe; so war es an allen vier Abenden im September.
- Dunkel machen, Blatt auflegen. Vorhang zu, Deckenlampe aus, Monitor aus. Geprobt wird erst, wenn es draußen dunkel ist; Anfang September ist das in Linz gegen halb neun. Das Probenblatt liegt dort, wo sonst geschrieben wird, der Stummel steht auf dem Kreuz. Datum, Lampe und Leuchtmittel kommen in die Felder darüber.
- Eine Lampe einschalten. Immer nur eine. Die Höhe des Schirms über der Platte wird mit dem Maßband genommen und notiert.
- Schatten und Kreis markieren. Zuerst die Spitze des Schattens mit einem Punkt, dann die vier Beilagscheiben an den Rand des hellen Kreises.
- Spiegelung suchen. Vom Sessel aus wird die dunkle Bildfläche abgesucht. Wo die Lampe darin erscheint, wird ein Zettel auf den Rahmen geklebt.
- Lampe versetzen, wieder beim zweiten Schritt beginnen. Jede Stellung bekommt eine eigene Zeile. Nach drei Stellungen ist das Blatt voll und wandert in den Ordner. Die Schalterprobe kommt einmal je Platz auf die Rückseite.
Drei Stellungen im Vergleich
Die Auslegerlampe am Arbeitstisch, geprobt am 4. und am 11. September 2026. Der Stummel stand jeweils 40 Zentimeter seitlich vom Lot unter dem Schirm, die Spiegelung wurde vom Sessel vor der Tischmitte aus gesucht. Der Schirm war dabei zum Blatt hin geneigt; der helle Kreis lag deshalb nicht rund um das Lot, sondern rund um Blatt und Tastatur.
| Probe | Rechts hinten, Schirm 45 cm über der Platte | Links hinten, Schirm 45 cm über der Platte | Links hinten, Schirm 30 cm über der Platte |
|---|---|---|---|
| Schatten des Stummels | 7 cm, fällt nach links vorne | 7 cm, fällt nach rechts vorne | 12 cm, fällt nach rechts vorne |
| Spiegelung im dunklen Bildschirm | blasser Schimmer am rechten Rand der Bildfläche | keine | keine |
| Heller Kreis | 70 cm | 70 cm | 47 cm |
Geblieben ist die zweite Stellung. Bei der ersten spiegelt sich die Lampe, bei der dritten liegt die Tastatur außerhalb des Kreises, und der Schatten läuft über den Rand des Probenkreises hinaus.
Gelesen wird die Tabelle spaltenweise, von oben nach unten. Eine Stellung scheidet aus, sobald in ihrer Spalte etwas steht, das am Arbeitsplatz im Weg ist: ein Schimmer auf der Bildfläche, ein Kreis, der zu klein ist, ein Schatten, der über den Probenkreis hinausläuft. Was übrig ist, kommt in die Aufstellungen weiter unten.
Lichtkalender für Linz
Wann am Arbeitstisch die Lampe angeht, richtet sich nach dem Sonnenuntergang. Im Probenraum mit seinem Ostfenster reicht das Fensterlicht schon eine Dreiviertelstunde davor nicht mehr zum Schreiben. Die Liste nennt den Sonnenuntergang um den 15. jedes Monats, auf fünf Minuten gerundet.
- Jänner 16:35
- Februar 17:25
- März 18:10
- April 19:55
- Mai 20:35
- Juni 21:05
- Juli 21:00
- August 20:15
- September 19:15
- Oktober 18:15
- November 16:25
- Dezember 16:10
Mitte Dezember brennt die Auslegerlampe damit ab etwa 15:25 Uhr, Mitte Juni erst ab 20:20 Uhr. Der Sprung von März auf April und von Oktober auf November kommt von der Zeitumstellung. Nach dieser Liste beginnt ein Probenabend im Dezember um fünf, im Juni erst gegen zehn; dazwischen verschiebt sich der Beginn von Woche zu Woche um rund zehn Minuten, die Zeitumstellung nicht gerechnet.
Drei Aufstellungen aus dem Probenraum
So stehen die Lampen im Probenraum, wenn nicht geprobt wird. Jede Aufstellung nennt, was an ist, was aus ist und welche Werte auf den Verpackungen standen.
Schreiben am Tisch
Auslegerlampe links hinten, Schirm 45 Zentimeter über der Platte, 806 Lumen bei 4000 Kelvin. Die Lampe mit dem Stoffschirm auf der Kommode gibt das Grundlicht, 470 Lumen bei 2700 Kelvin. Stehlampe und Deckenlampe sind aus. Der Kreis misst 70 Zentimeter und deckt Blatt und Tastatur. Der Schalter der Auslegerlampe sitzt an ihrem Schirm.
Bildschirm am Abend
Wie beim Schreiben, nur ist der Schirm der Auslegerlampe zur Tastatur gedreht und vom Bildschirm abgewandt. Der Monitor steht auf Helligkeitsstufe 40 von 100. In der Bildfläche spiegelt sich nichts. Das Grundlicht von der Kommode liegt links neben dem Bildschirm an der Wand. Ohne dieses zweite Licht wäre die Wand hinter dem Monitor die dunkelste Fläche rund um den Tisch.
Lesen im Fauteuil
Stehlampe mit Kegelschirm, 806 Lumen bei 2700 Kelvin, 50 Zentimeter seitlich hinter dem Fauteuil; die Unterkante des Schirms liegt 120 Zentimeter über dem Boden. Der helle Kreis fällt auf die Sitzfläche und den kleinen Tisch daneben. Die Auslegerlampe ist aus, die Lampe auf der Kommode und die Deckenlampe ebenfalls. Der Schnurschalter der Stehlampe hängt in Höhe der Sitzfläche.
Notizen vom Freitag
Erster Probenabend, nur Schatten. Die Auslegerlampe steht probeweise links hinten. Rechts hat ihre Klemme einen Abdruck im Furnier hinterlassen; an der neuen Stelle liegt deshalb ein Stück Filz unter der Klemme.
Zweiter Abend, diesmal mit dem Monitor. Links hinten spiegelt sich nichts, die Lampe bleibt dort. Auf der matten Bildfläche war sie zuvor ein blasser Schimmer, auf dem glänzenden Telefon daneben ein kleiner, heller Punkt.
Dritter Abend, zum ersten Mal am Fauteuil. Die Münzen für die Kreisprobe sind durch vier Beilagscheiben ersetzt; die sind alle gleich groß. Die Stehlampe ist 20 Zentimeter nach vorne gewandert, weil ihr Kreis zuvor nur die hintere Kante der Sitzfläche erreicht hat. Die Schalterprobe ergab vom Fauteuil aus null Schritte bis zum Dunkel, vom Tisch aus zwei.
Vierter Abend. Die Lampe auf der Kommode hat ein helleres Leuchtmittel bekommen, 470 statt 250 Lumen. Vorher war die Wand neben dem Bildschirm deutlich dunkler als die Bildfläche.
Zum Nachlesen
Die Schattenprobe: ein Blatt, ein Stummel, drei Stellungen
Wie das Probenblatt aufgebaut ist und warum ein ganzer Bleistift zu lang wäre.
Zum ganzen Text
Lampe neben dem Bildschirm: Spiegelprobe und Lichtkreis
Warum der Monitor für die Probe aus sein muss und was vier Münzen über eine Lampe sagen.
Zum ganzen Text
Licht-Checkliste: zwölf Punkte für Tisch und Fauteuil
Die vier Proben als Liste zum Abhaken, mit einer Zeile Begründung zu jedem Punkt.
Zum ganzen TextFragen zu den Proben
In welcher Höhe hängt der Schirm über dem Blatt?
Bei der Auslegerlampe im Probenraum 45 Zentimeter über der Platte. Tiefer wird der helle Kreis zu klein für Blatt und Tastatur, höher fällt Licht über die Tischkante hinaus auf den Boden. Gemessen wird von der Platte bis zur Unterkante des Schirms.
Warum wird bei der Spiegelprobe der Monitor ausgeschaltet?
Weil eine dunkle Bildfläche wie ein Spiegel arbeitet. Alles im Zimmer, was heller ist als sie, erscheint darin, auch die Lampe. Ist der Monitor an, überdeckt das Bild die Spiegelung, sie ist aber weiterhin da.
Reicht eine Lampe für Tisch und Fauteuil?
Im Probenraum nicht. Zwischen Tischmitte und Fauteuil liegen 2,40 Meter, der helle Kreis der Auslegerlampe misst 70 Zentimeter. Deshalb hat der Fauteuil seine eigene Stehlampe mit eigenem Schalter.
Welche Lichtfarbe haben die Leuchtmittel im Probenraum?
Am Arbeitstisch 4000 Kelvin, am Fauteuil und auf der Kommode 2700 Kelvin. Bei 4000 Kelvin liegt der Ton von weißem Papier unter der Lampe näher an dem im Fensterlicht; bei 2700 Kelvin ist derselbe Bogen deutlich gelblicher. Beides sind Angaben von der Verpackung.
Was steht auf einem Probenblatt?
Drei Felder für Datum, Lampe und Leuchtmittel, das Kreuz mit dem Probenkreis und eine Zeile je Stellung; die Rückseite gehört der Schalterprobe. Den genauen Aufbau beschreibt der Beitrag zur Schattenprobe.
Wozu dienen die Beilagscheiben?
Sie bleiben liegen, wenn die Lampe ausgeschaltet wird. So lässt sich der Durchmesser des hellen Kreises bei Deckenlicht nachmessen, ohne im Halbdunkel mit dem Maßband zu hantieren. Münzen gehen auch, sind aber verschieden groß.
Wie viele Stellungen passen auf einen Abend?
Im Probenraum drei, dann ist das Blatt voll. Jede Stellung braucht das Versetzen der Lampe, einen Punkt auf dem Blatt, vier Scheiben und einen Durchgang am dunklen Bildschirm. Mehr als drei Zeilen an einem Freitag hat die Redaktion bisher nicht geschrieben.
Geht eine Probe auch bei Tageslicht?
Nein. Solange Fensterlicht auf dem Blatt liegt, überlagern sich zwei Schatten, und der Rand des hellen Kreises ist nicht zu finden. Im Probenraum wird deshalb erst geprobt, wenn es draußen dunkel ist, knapp eine Stunde nach Sonnenuntergang; die Zeiten stehen im Lichtkalender.
Welche Rolle spielt die Deckenlampe?
Während einer Probe keine. Das Licht der Deckenlampe fällt von oben auf den ganzen Raum und wirft neben den Schatten der Auslegerlampe einen zweiten, blasseren aufs Blatt. Eingeschaltet wird sie erst danach, zum Nachmessen zwischen den Beilagscheiben und zum Aufräumen.
Wer in einem anderen Zimmer geprobt hat, kann der Redaktion das Blatt schicken, per E-Mail oder mit der Post. E-Mail-Adresse und Postanschrift nennt der Redaktionskontakt.
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Die Schattenprobe: ein Blatt, ein Stummel, drei Stellungen
Redaktion Lampenprobe, Montag, 7. September 2026
Der erste Probenabend fand am Freitag, dem 4. September, statt. Geprobt wurde die Auslegerlampe am Arbeitstisch, und zwar mit dem einfachsten Werkzeug, das der Raum hergibt: einem Blatt Papier und einem Bleistiftstummel.
Das Probenblatt
Das Blatt ist ein gewöhnliches A4-Blatt im Hochformat. Oben stehen drei Felder: Datum, Lampe und Leuchtmittel. Darunter ist ein Kreuz gezeichnet, um das Kreuz ein Kreis von zehn Zentimetern Radius, der die Breite des Blatts fast ausfüllt. Unter dem Kreis folgt je Stellung eine Zeile mit Platz der Lampe, Höhe des Schirms, Spiegelung und Kreisdurchmesser. Das Blatt liegt mit der kurzen Seite parallel zur Tischkante, 20 Zentimeter dahinter, also dort, wo sonst ein Schreibblock liegt. Es liegt links von der Tastatur, sein Kreuz ein Stück links der Tischmitte. Vier Streifen Papierklebeband halten es fest, damit es zwischen zwei Stellungen nicht verrutscht.
Der Stummel
Ein Bleistift von sechs Zentimetern steht senkrecht in einem Radiergummi auf dem Kreuz; seine Spitze liegt sieben Zentimeter über dem Papier. Ein ganzer Bleistift wäre zu lang: Sein Schatten liefe über den Blattrand hinaus. Wo der Schatten endet, kommt ein Punkt aufs Blatt, daneben die Nummer der Stellung.
Die Rechnung dahinter
Die Länge des Schattens folgt aus drei Maßen: der Höhe der Stummelspitze, der Höhe des Schirms und dem seitlichen Abstand zwischen beiden. Bei sieben Zentimetern Spitzenhöhe, 45 Zentimetern Schirmhöhe und 40 Zentimetern Abstand sind es gut sieben Zentimeter Schatten. Sinkt der Schirm auf 30 Zentimeter, wächst der Schatten auf zwölf. Je tiefer die Lampe, desto länger der Schatten; je näher am Lot, desto kürzer. Nachgerechnet hat die Redaktion erst nach dem Messen, und Maßband und Rechnung lagen keinen halben Zentimeter auseinander.
Drei Stellungen am 4. September
Rechts hinten, Schirm auf 45 Zentimetern: Der Schatten fällt nach links vorne und ist sieben Zentimeter lang. Links hinten, gleiche Höhe: derselbe Schatten, gespiegelt nach rechts vorne. Links hinten, Schirm auf 30 Zentimetern: zwölf Zentimeter, die Spitze liegt außerhalb des Kreises. Auf dem Blatt stehen jetzt drei Punkte mit den Nummern 1 bis 3. Aus ihnen lässt sich ablesen, aus welcher Richtung das Licht kam, auch wenn die Lampe längst wieder woanders steht.
Was die Probe nicht sagt
Die Schattenprobe sagt nichts über die Helligkeit. Ein Leuchtmittel mit 250 Lumen und eines mit 806 werfen an derselben Stelle denselben Schatten; nur der Rand ist bei dem helleren deutlicher. Sie sagt auch nichts über den Bildschirm. Dafür gibt es die Spiegelprobe, die am zweiten Abend an der Reihe ist.
Wohin mit den Blättern
Jedes Blatt bekommt rechts oben eine laufende Nummer und kommt in einen Ordner, sortiert nach Lampe. Nach dem ersten Abend liegt dort ein einziges Blatt. Verworfene Stellungen stehen auf demselben Blatt und kommen mit in den Ordner, weil erst der Vergleich erklärt, warum eine Lampe dort steht, wo sie steht.
Zum Bild
Auf dem Bild oben liegen die Schatten nicht auf einem Blatt, sondern auf einer ganzen Wand: dieselbe Sache, nur um ein Vielfaches größer.
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Lampe neben dem Bildschirm: Spiegelprobe und Lichtkreis
Redaktion Lampenprobe, Montag, 14. September 2026
Am zweiten Probenabend, Freitag, 11. September, stand der Monitor im Mittelpunkt. Er ist 24 Zoll groß, hat eine matte Bildfläche und steht in der Mitte des Arbeitstisches, 55 Zentimeter hinter der vorderen Kante.
Warum der Monitor aus sein muss
Eine eingeschaltete Bildfläche überstrahlt die meisten Spiegelungen. Ausgeschaltet ist sie ein dunkler Spiegel, in dem alles erscheint, was im Zimmer heller ist als sie selbst: die Lampe, das Fenster, ein helles Regal. Die Spiegelprobe nutzt das. Gesucht wird vom Sessel aus, denn eine Spiegelung hängt immer an dem Platz, von dem aus sie zu erkennen ist; einen halben Meter weiter links läge sie woanders.
Zettel auf dem Rahmen
Wo die Lampe in der dunklen Fläche erscheint, klebt ein gelber Zettel auf dem Rahmen, auf gleicher Höhe und so nah wie möglich. Dann kommt die Lampe an ihre nächste Stellung, und die Suche beginnt neu. Mit jedem Versuch wandert der Zettel; ist die Spiegelung über den Rand hinaus, wird er abgenommen. Am Ende des Abends klebte keiner mehr.
Matt und glänzend
Die Art der Spiegelung ist eine Eigenschaft der Oberfläche. Auf der matten Bildfläche des Monitors war die Auslegerlampe ein breiter, blasser Schimmer mit unklarem Rand. Auf dem glänzenden Telefon, das daneben lag, war dieselbe Lampe ein kleiner, heller Punkt mit klarem Rand. Für die Probe ist die glänzende Fläche die genauere: Der Punkt lässt sich auf den Zentimeter verfolgen. Ein Taschenspiegel, flach an die Bildfläche gehalten, leistet dasselbe.
Der helle Kreis
Danach kam die Kreisprobe. Vier Münzen wurden an den Rand des hellen Kreises geschoben, dorthin, wo die Platte merklich dunkler wird. Der Schirm war dabei zum Blatt geneigt, sodass der Kreis um Blatt und Tastatur lag. Bei 45 Zentimetern Schirmhöhe lagen die Münzen 70 Zentimeter auseinander, bei 30 Zentimetern nur noch 47. Blatt und Tastatur brauchen nebeneinander 60 Zentimeter in der Breite. Der kleinere Kreis reicht also nicht für beides.
Was am 11. September herauskam
Rechts hinten hing der Schirm vor der rechten Hälfte der Bildfläche und spiegelte sich an ihrem rechten Rand. Links hinten hing er über dem linken Tischdrittel, also seitlich neben der Bildfläche; dort spiegelte sich nichts. Diese Stellung ist im Vergleich auf der Startseite die zweite, und an diesem Platz ist die Lampe geblieben. An der rechten Tischkante erinnert ein Abdruck im Furnier an die alte Stelle; unter der Klemme liegt seit dem ersten Abend ein Stück Filz.
Der Tisch auf dem Bild
Der Tisch auf dem Bild ist schwarz und steht unter einer Dachschräge; darauf stehen ein Laptop zwischen zwei Lautsprechern und eine kleine rote Lampe, deren Kreis nicht auf den Tisch fällt, sondern an die Wand dahinter. Auf der Tischplatte bleibt es dunkler. Eine Kreisprobe wäre hier schnell erledigt: Die vier Münzen müssten an der Wand kleben.
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Licht-Checkliste: zwölf Punkte für Tisch und Fauteuil
Redaktion Lampenprobe, Montag, 21. September 2026
Nach drei Probenabenden hat die Redaktion die vier Proben zu einer Liste zusammengezogen. Sie hat zwölf Punkte in vier Gruppen. Ein Punkt gilt als abgehakt, wenn er nachgeprüft wurde und das Datum auf dem Probenblatt steht; bis auf den Punkt zum Fenster geschieht das an einem Abend ohne Tageslicht. Die Liste lässt sich ausdrucken; die Kästchen vor den Punkten sind zum Ankreuzen mit dem Bleistift gedacht. Zahlen in den Erläuterungen stammen aus dem Probenraum und gelten nur dort.
Am Tisch
- Die Spitze des Schattens liegt im Kreis auf dem Probenblatt. Der Kreis hat zehn Zentimeter Radius. Liegt die Spitze außerhalb, hängt die Lampe zu tief oder steht zu weit seitlich.
- Die Höhe des Schirms über der Platte ist gemessen und notiert. Ohne diese Zahl lässt sich keine Stellung wiederfinden, wenn die Lampe einmal verschoben wurde.
- Blatt und Tastatur liegen beide im hellen Kreis. Im Probenraum sind das 60 Zentimeter Breite; der Kreis misst 70.
Am Bildschirm
- In der ausgeschalteten Bildfläche spiegelt sich keine Lampe. Geprüft wird vom Sessel aus, mit einem Klebezettel auf dem Rahmen als Merkzeichen.
- Auch das Fenster spiegelt sich nicht. Dieser eine Punkt wird am Tag nachgeprüft; spiegelt es sich doch, wird im Probenraum der Vorhang zugezogen. Der Tisch steht ohnehin quer zum Ostfenster.
- Neben oder hinter dem Bildschirm liegt Grundlicht an der Wand. Im Probenraum kommt es von der Lampe mit dem Stoffschirm auf der Kommode.
Am Fauteuil
- Die Stehlampe steht seitlich hinter dem Fauteuil, nicht davor. Davor stünde sie im Weg zwischen Fauteuil und Tisch, und ihr Kabel liefe quer durch den Raum.
- Die Unterkante des Schirms ist gemessen. Im Probenraum liegt sie 120 Zentimeter über dem Boden.
- Der helle Kreis deckt die Sitzfläche und den kleinen Tisch daneben. Nachgemessen mit vier Beilagscheiben auf dem Polster und auf der Tischplatte.
Leuchtmittel und Schalter
- Für jede Lampe sind Lumen und Kelvin von der Verpackung abgeschrieben. Die Zahlen stehen auf dem Probenblatt und zusätzlich auf einem Streifen Klebeband an der Lampe.
- Für jeden Platz ist gezählt, wie viele Schritte es bis zum Dunkel sind. Im Probenraum sind es vom Fauteuil aus null und vom Tisch aus zwei, nämlich die zur Lampe auf der Kommode.
- Das Probenblatt mit Datum liegt im Ordner. Was nicht aufgeschrieben ist, wird beim nächsten Umstellen neu geprobt.
Der Stoffschirm auf dem Bild
Das Foto oben zeigt, was mit Grundlicht gemeint ist: Der Schirm leuchtet als Ganzes, die Wand darunter und dahinter bekommt einen Schein ohne festen Rand, und ein begrenzter Kreis entsteht nicht.
Redaktionskontakt
Lampenprobe entsteht in Linz. Die Redaktion ist auf zwei Wegen erreichbar, per E-Mail und per Brief. Willkommen sind Probenblätter aus anderen Zimmern, Berichtigungen und Fragen zu einer einzelnen Probe. Lampen und Leuchtmittel zum Ausprobieren nimmt sie nicht an, und für fremde Räume plant sie nicht.
E-Mail: [email protected]
Adresse: Lederergasse 24, 4020 Linz, Österreich
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Lampenprobe, Lederergasse 24, 4020 Linz, Österreich · [email protected] · Text vom 24. August 2026
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Änderungen
Dieser Text wurde am 24. August 2026 verfasst. Neue Fassungen ersetzen die alte an dieser Stelle und tragen ihr eigenes Datum. Einen Verteiler für Benachrichtigungen führt die Redaktion nicht. Wer wissen will, ob sich etwas geändert hat, vergleicht das Datum am Anfang der Seite.
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Lampenprobe · Linz · Text vom 24. August 2026
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Zweck
Lampenprobe ist ein redaktionelles Magazin über die Beleuchtung beim Lesen und Arbeiten. Beschrieben werden Versuche in einem einzigen Raum in Linz, mit den dort gemessenen Längen und den von den Verpackungen abgeschriebenen Werten. Die Proben lassen sich in anderen Räumen wiederholen; ihre Zahlen werden dort andere sein. Welche Lampe in einem anderen Raum wohin gehört, entscheidet, wer dort arbeitet und liest; das Magazin liefert dafür nur die Proben.
Es werden keine Waren angeboten, keine Planungen für fremde Räume übernommen und keine Entgelte für die Nennung von Produkten angenommen. Die drei Lampen, mit denen geprobt wird, haben einen Stecker; die Deckenlampe wird nur über ihren Wandschalter bedient. Fest verlegte Leitungen, Dosen und Sicherungen sind nicht Thema.
Nach § 25 Mediengesetz ist offenzulegen: Medieninhaberin ist die Redaktion Lampenprobe mit Sitz in Linz, die auch als Herausgeberin auftritt. Blattlinie: unabhängiges Magazin über Arbeitsplatztechnik, mit dem Schwerpunkt Licht zum Lesen und Arbeiten.
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Verantwortung
Die Redaktion beschreibt nur, was sie selbst ausprobiert, und gibt Maße so an, wie sie mit dem Maßband genommen werden. Lumen- und Kelvin-Angaben sind von Verpackungen abgeschrieben und nicht nachgemessen. Irrtümer sind möglich; wird einer bekannt, steht die Berichtigung mit Datum im betreffenden Beitrag. Beim Umstellen von Lampen gelten die Angaben der Hersteller, etwa zur höchsten Wattzahl einer Fassung und zum Abstand zu Vorhängen. Geprobt wird ausschließlich mit Lampen in einwandfreiem Zustand; beschädigte Kabel und Fassungen sind kein Fall für eine Probe, sondern für den Austausch.
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Änderungen
Dieser Text stammt vom 24. August 2026. Die Redaktion kann ihn ändern, wenn neue Teile zum Magazin kommen oder die Gesetze es verlangen. Es gilt die Fassung, die beim Aufruf auf dieser Seite steht. Korrekturen an Beiträgen und neue Probenblätter berühren die Bedingungen nicht.
Anwendbares Recht
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Technische Einstellungen
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Verwendeter Speicher
Speicherort ist der lokale Speicher des Browsers, den jede Website für sich allein hat. Dort steht nach der Bestätigung ein Eintrag mit dem Namen lampenprobe_ug8c_ck und dem Wert 1, zusammen 20 Zeichen. Der Wert 1 bedeutet nichts weiter als „bestätigt“. Der Name besteht aus dem Titel des Magazins, vier Zufallszeichen und zwei Buchstaben am Ende. Ein Ablaufdatum hat der Eintrag nicht. Er wird nicht an einen Server gesendet, weder beim Laden einer Seite noch beim Laden eines Bildes.
Die Website fragt ihn zu zwei Zwecken ab: beim Laden, um zu wissen, ob der Hinweis nötig ist, und beim Seitenwechsel, für die Anzeige unter „Verwaltung“. Sonst legt Lampenprobe nichts im Browser ab, und zwar in keinem seiner Speicher. Alle Bilder liegen auf demselben Server wie die Seite selbst; Schriften werden nicht geladen, verwendet werden die des Geräts. Nachprüfen lässt sich der Eintrag in den Werkzeugen für Entwicklerinnen und Entwickler, die jeder verbreitete Browser mitbringt: Unter dem lokalen Speicher steht für diese Website entweder nichts oder genau diese eine Zeile.
Verwaltung
Stand: wird abgefragt.
Die Anzeige darüber kennt nach dem Laden zwei Zustände: „gespeichert“ und „nicht gespeichert“. Die Schaltfläche nimmt die Einstellung zurück. Unmittelbar danach steht der Hinweis wieder da und kann erneut bestätigt werden. Wer lieber den Browser selbst verwendet, findet dort unter den Website-Daten denselben Eintrag und kann ihn löschen. Die Schaltfläche lässt sich beliebig oft verwenden; zwischen Speichern und Zurücknehmen gibt es keine Wartefrist. Die Anzeige wird beim Laden, bei jedem Seitenwechsel und nach jedem Druck auf eine der beiden Schaltflächen neu geschrieben.
Das Zurücknehmen gilt für diesen Browser auf diesem Gerät. Ein anderer Browser oder ein zweites Gerät hat seinen eigenen Eintrag oder keinen. Im privaten Modus verschwindet der Eintrag, sobald das Fenster geschlossen wird. Sind Skripte gesperrt, bleibt der Hinweis aus und der Speicher leer; die Startseite ist dann vollständig zu lesen, die übrigen Seiten öffnen sich nicht, weil der Seitenwechsel ein Skript voraussetzt.
Änderungen
Geschrieben wurde diese Seite am 24. August 2026; sie ist die erste Fassung, und künftige werden am Datum in der Zeile unter der Überschrift zu erkennen sein. Weitere Einstellungen sind nicht geplant. Käme eine hinzu, würde sie hier mit Namen, Wert und Speicherort beschrieben, bevor sie eingeführt wird. Fragen zur Speicherung gehen an [email protected] oder an Lampenprobe, Lederergasse 24, 4020 Linz, Österreich.